Pragorien 3.5 - "Verzögerung"
IT-Beschreibung
"Der Winter war ein harter, unerbittlicher gewesen und er hatte viele Opfer gefordert. Dahin gerafft nicht nur von der Kälte, noch zahlreicher von der Fingerfäule, der Seuche, die dieses Land
nun schon seit langer Zeit, Jahr um Jahr heimsuchte und die kein Ende zu nehmen schien. Die Ärzte, sie kämpften schon lange nicht mehr, zu hoffnungslos war die Lage, oder die Krankeit hatte sie
selbst getroffen und dahinsiechen lassen. Unter Ihnen war einer, den sie Corvinius nannten, und er war gesegnet von den Vieren, denn seine Aufopferung und seine Ausdauer waren ohne gleichen,
seine Hilfsbereitschaft selbstlos und ungetrübt. So wanderte er durch die Straßen Flaggfurts, die Lichter suchend, Kerzen welche die Infizierten angehalten waren, in ihre Fenster zu
stellen, wenn sich Kranke in einem Haus befanden. Diese Häuser wurden gemieden, die Kranken darin zurückgelassen, damit sich die Seuche nicht noch unter denen ausbreitete, welchen gesunden
Fleisches waren. Doch Corvinius nahm sich ihrer an, pflegte sie, untersuchte und studierte sie. Jedes Mal von stummer Trauer erfüllt, wenn es einen von ihnen erwischte, stieg sein Bestreben,
endlich eine Heilung für das große Leiden zu finden. Ausgelacht wurde er von den anderen, welche sich, wie er, Ärzte und Medici schimpften, doch sich lieber ihrer gesunden Haut erfreuten, statt
den Kranken zu eben dieser zu verhelfen.
Selbst schon seit einigen Jahren von der Fingerfäule geläutert, war Corvinius nur noch ein Schatten seiner selbst, doch die Forschungen ungeachtet dessen fortführend, gelang es ihm
schließlich das erhoffte und langersehnte Gegenmittel zu finden. Doch anstatt es für sich selbst zu nutzen, teilte er es mit den Ärzten, auf dass sie es vervielfältigten und es dem Volk
zugänglich machen konnten. So verstarb Corvinius nur kurze Zeit später an der Seuche, ihm konnte nicht mehr geholfen werden. Doch er bleibt uns in Erinnerung in unser aller Herzen als heiliger
St. Pellegrin, wie die Vier ihn nannten und auf diesen Namen vertrauten und ihm Hoffnung schenkten."
- Auszug aus
der Converta Buch 5 Deotueri, Kapitel V, Vers 8-34
Diesem Beispiel folgend ist es in Pragorien über die Jahre Brauch geworden, das Fest der Lichter in Anlehnung an die Pestkerzen und den damit verbundenen Neuanfang nach einer langen
und harten Zeit zu feiern. Das Fest der Lichter ist ein traditionelles Fest der Lebensfreude und vor allem der Hoffnung und wird jährlich in den ersten beiden Wochen des Brutmondes
gefeiert.
An jedem der Festtage seien zum Gedenken ebenfalls Kerzen zu entzünden und sie davor reich zu verzieren und zu schmücken mit Sorgen und Wünschen, welche erhört werden sollen von den
Vieren.
OT-Beschreibung
Wir veranstalten eine gemütliche Ambiente-Con, mit einigen kleinen und unaufdringlichen Plots. Hauptsächlich soll hier jedoch den Charakteren die Möglichkeit gegeben werden, Sachen auszuspielen, für die sonst nie Zeit da ist und vor allem zur intensiven Interaktion miteinander, die auf Cons oft zu kurz kommt.
Wenn ihr eigene kleine Plots mit einbringen möchtet, dann meldet euch gerne bei uns!
Das Szenario spielt, wie beim letzten Mal, wieder in und um unserer kleinen Taverne "St. Erthor's Ruh'"die den ganzen Tag über warme Mahlzeiten und alkoholische wie auch unalkoholische Getränke anbietet.
Hier die wichtigsten Daten:
Termin:
13. März 2010
Anfahrtszeiten:
Anreise ab 11:00
TimeIn gegen 12:00
Ort:
Grillhütte Marienkopf
56651 Oberzissen
(Wegbeschreibung siehe unten)
Art:
AmbienteCon mit anschließender Taverne
Genre:
Fantasy
Kampagne:
Pragorien-Kampagne
Regelwerk:
DKWDDK/Freies Spiel
Unterkunft:
keine, aber auf Wunsch kann in eigenen Zelten von Samstag bis Sonntag auf dem Gelände übernachtet werden. Bitte vorher mit uns absprechen!
Verpflegung:
Verpflegung tagsüber in der Taverne zu günstigen Preisen
Anzahl/Plätze:
SCs 80/ NSCs 5
Kosten:
| SC | NSC | |
| bis 31.01.2010 | 10 Euro | 5 Euro |
|
ab 01.02.2010 und Conzahler |
12 Euro | 5 Euro |
Im Preis ist der Eintritt für die Pragorien-Taverne "St. Erthor's Ruh'" am Abend bereits inklusive!!
